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Russisches Wirtschaftsleben live – Pikalevo wird zum Computerspiel

Von   /  17. August 2009  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die russische Kleinstadt Pikalevo, die diesen Sommer durch ihre spektakuläre Krisen-Prostestaktion mit anschliessender “Rettung” durch Ministerpräsident Putin Aufsehen erregt hatte, wird Schauplatz in einem Computerspiel. Die Teilnehmer im Spiel “Eigentum” müssen sich mit den typischen Tücken des russischen Wirtschaftslebens herumschlagen: Korruption, Betrug, Kriminalität usw.


Ähnlich wie im Spiel “Second Life” haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eine neue Identität anzunehmen und sich mit fiktiven Geldmitteln ihr Geschäft aufzubauen.
Der Gag an der Sache ist: Es genügt nicht, sich mehr oder weniger erfolgreich als Businessman zu betätigen. Ausser den üblichen Wirtschaftskenntnissen muss man die Tricks kennen, um Ware und Geld vor rücksichtslosen Konkurrenten und korrupten Behörden zu retten.

Laut der Zeitung “Delovoi Peterburg” soll der virtuelle Marktplatz während den kommenden 20 Monaten von einer Verwaltungs-Firma geschaffen werden, die sich auch im wirklichen Leben Programme zur Förderung der Konkurrenz beschäftigt. Die Entwicklungskosten sollen bei rund 5,6 Millionen Dollar liegen. Auch Regierungsstellen sollen bereits ihr Interesse an dem Spiel geäussert haben. (eva)

Bild: Aussichtsloser Kampf? Ein Plakat warnt vor hohen Strafen für bestechliche Behörden und Bürger.

www.dp.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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